Heinrich-Lübke-Siedlung

Sanierung Heinrich-Lübke-Siedlung

Objektbericht
Heinrich-Lübke-Siedlung, Frankfurt | 2014

Objekt

Sanierung Heinrich-Lübke-Siedlung

Produkte

Blockstufen rinnit Basalt;
Magnum Platten 120/60/12 rinnit Basalt;
Sonderteile Rampenelemente rinnit Basalt;
Rechteckpflaster 30/15/8 Standard Grau,
rinnit Platin mittel und rinnit Basalt;
Vario-Bloc rinnit Platin mittel;
Radiensitzblöcke mit Reckli-Matrize
rinnit Platin weiß

Projektbeschreibung

Viele Geschosswohnungsbauten aus den 1960er und 1970er Jahren erweisen sich heute als sanierungsbedürftig. So auch die in den 1970er Jahren gebaute Heinrich-Lübke-Siedlung in Frankfurt-Praunheim. Deshalb entschied die Stadt Frankfurt, das Quartier mit seinen rund 2.000 Bewohnern wieder in einen angenehmen Lebensraum zu verwandeln. Das Büro Jo. Franzke Architekten ist für die Neuordnung der Kopfbebauung in der Heinrich-Lübke-Siedlung verantwortlich. Die Ergänzung und Neudefinition der „Kopfbebauung“ an der Ludwig-Landmann-Straße wird als eine entscheidende Maßnahme für die Aufwertung der Heinrich-Lübke-Siedlung begriffen. Der neue Supermarkt und der neue Wohnriegel bilden zusammen nun das Entree zur Siedlung. Sie umschließen einen terrassenartigen Platz, der in einer großen Treppe mündet. Diese Treppenanlage mit ihrer elegant gestalteten Rampe verbindet den neuen Platzraum mit den tiefer gelegenen Bauten der Siedlung und bietet gleichzeitig einen Ausblick auf das Niddatal. Entstanden ist ein lebendiges Quartierszentrum, das von den Bewohnern ringsum gut angenommen wird.

Der Entwurf begreift den Raum als offene Stadtlandschaft, in die das Grün des angrenzenden Niddaparks quasi einströmt. Erst die Böschungen im Südwesten (Garagenhaus) und im Nordwesten (Schrebergärten) grenzen den Niddatalpark ein und bilden damit eine Kante zur Landschaft aus, wie sie Ernst Mays in seiner ursprünglichen Planung aus den 1920er Jahren vorsah.

Dass dieser Vermittlungsversuch gelungen ist, bezeugt die Verleihung des Preises „Vorbildliche Bauten im Land Hessen“, mit dem die Hessische Architektenkammer im Juli 2014 die Sanierung des Quartierszentrums bedacht hat.

Ausführlichen Projektbericht öffnen (PDF)