Seit Jahrzehnten steht Rinn für hochwertige Betonsteine und kontinuierliche Wei-terentwicklung. Wir verbinden technologische Innovation mit Verantwortung und gestalten so neue Wege in der Herstellung.
Durch den Einsatz alternativer Bindemittel anstelle von Zement fertigen wir Steine, die bis zu 90 % weniger Zement enthalten – und dadurch eine deutlich verbesserte CO₂-Bilanz aufweisen als rein zementgebundene Betonsteine.
Das Ergebnis: ein Stein, der Qualität bewahrt – und zeigt, wie sich die Zukunft des Bauens verantwortungsvoll gestalten lässt. Ein Fundament, das auch kommenden Generationen zugutekommt.
Guter Stein. Neu gedacht.
Betonstein mit 90% weniger Zement.
Warum macht eigentlich ein guter Stein den Anfang? Ganz einfach: Steine gehören zu den Fundamenten unserer gebauten Welt. Mit unseren Produkten möchten wir inspirieren und Menschen die Möglichkeit geben, ihre Lebensräume bewusst zu gestalten. Für uns ist ein guter Stein aber noch viel mehr – er steht für Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft und unserem Umfeld.
Deshalb setzen wir alles daran, aus guten Steinen noch bessere zu machen und mit dem gesamten Unternehmen neue Wege zu gehen, um die ökologischen Auswirkungen unserer Produkte weiter zu verringern. Auf Basis unserer langfristigen Maßnahmen zur CO₂-Reduktion gehen wir mit dem nahezu zementfreien Betonstein nun einen weiteren Schritt – und präsentieren eine Innovation, die zeigt, wie Fortschritt und Verantwortung zusammenspielen können.
Wie funktioniert der zementreduzierte Stein von Rinn?
Die Zementproduktion ist einer der größten Verursacher von CO₂ in der Baubranche und weltweit für rund 8 % der menschgemachten CO₂ Emissionen verantwortlich. Genau hier setzt unser zementreduzierter Betonstein an. Nach einer intensiven Forschungs- und Entwicklungszeit ist es Rinn gelungen, im sogenannten Kernbeton des Steins komplett auf Zement als Bindemittel zu verzichten und diesen durch zementfreie mineralische Bindemittel zu ersetzen. Lediglich der ca. 1 cm starke Vorsatzbeton – die für Optik und Haptik des Steins verantwortliche „Designschicht“ – bleibt unverändert.


So ist es gelungen, auf rund 90 % des Zements im Stein zu verzichten. Zementreduzierter Betonstein von Rinn enthält 25 % Recyclinganteile und der Stein selbst ist recycelbar.


Rinn Steine mit neuer Technologie:
- 90 % zementreduziert
- verursacht weniger CO2 als herkömmliche Betonsteine
- recycelbar
- 100 % Belastbarkeit
- Geprüft durch die MaterialsPerformance59 GmbH am Institut für Werkstoffe im Bauwesen der TU Darmstadt (Testbericht hier lesen)
"Hält der Stein denn auch, wenn kein Zement drin ist?"
Um die Leistungsfähigkeit der zementreduzierten Steine zu untersuchen, hatte Rinn die MaterialsPerformance59 GmbH beauftragt, am Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) der Technischen Universität Darmstadt (TUDa) ein breit angelegtes Versuchsprogramm durchzuführen. Neben Prüfungen zu mechanischen Eigenschaften der Pflastersteine wurden auch Analysen zu deren Dauerhaftigkeit durchgeführt. Das waren insbesondere Versuche zur Wasseraufnahme und der Frost-Tausalz-Widerstandsfähigkeit (FTW). Das Ergebnis ergab die vollumfängliche Erfüllung der aktuellen Norm für Betonpflastersteine.

„Als Unternehmen denken wir nicht in Quartalen, sondern in Generationen. Die Entwicklung des ersten nahezu zementfreien Steins war daher ein logischer Schritt für uns. Wir wollen damit neue Standards setzen, unseren Kundinnen und Kunden nachhaltige Alternativen anbieten und langfristig daran arbeiten, gute Steine immer besser zu machen.“
Christian & Luisa Rinn
Geschäftsleitung Rinn Beton- und Natursteine GmbH & Co. KG

Beim German Brand Award 2023 wurde der Rinn Klimastein in der Kategorie „Excellent Brands - Building & Elements“ mit der höchstmöglichen Auszeichnung „Gold“ prämiert. Die Auszeichnung in diesem renommierten Marken-Wettbewerb, zeigt wie viel Anerkennung für die fortwährende Verpflichtung von Rinn zur Nachhaltigkeit in der breiteren Öffentlichkeit - auch außerhalb der Baustoffbranche - besteht. Der zementreduzierte Betonstein von Rinn: Ein Meilenstein in Sachen Klimaschutz und Gold Gewinner beim German Brand Award 2023.
FAQ Klimastein
- Bekanntlich ist Zement einer der größten Verursacher von CO2 in der Baubranche und weltweit für ca. 8 % der menschgemachten CO2 Emissionen verantwortlich. Hier setzt der zementreduzierte Stein von Rinn nachhaltig mit einer deutlich zementreduzierten Rezeptur an: Der Kernbeton (oder „Hinterbeton“) macht bei einem 8 cm dicken Pflasterstein etwa 7 cm oder ca. 90 % aus. Nach einer intensiven Forschungs- und Entwicklungszeit verzichten wir jetzt beim zementreduzierten Stein im Kernbeton komplett auf Zement als Bindemittel und ersetzen diesen durch zementfreie mineralische Bindemittel. Diese verursachen deutlich weniger CO2 Emissionen. So ist es gelungen auf rund 90 % des Zementes im Stein zu verzichten. Zementreduzierte Steine weisen eine deutlich verbesserte CO₂-Bilanz auf als rein zementgebundene Betonsteine.
- Der ca. 1 cm starke Vorsatzbeton – die für Optik und Haptik des Steins verantwortliche 'Designschicht' – bleibt unverändert. Sie enthält auch weiterhin Zement als Bindemittel.
- Um die Leistungsfähigkeit der zementreduzierten Steine zu untersuchen, hatte Rinn die MaterialsPerformance59 GmbH beauftragt, am Institut für Werkstoffe im Bauwesen (WiB) der Technischen Universität Darmstadt (TUDa) ein breit angelegtes Versuchsprogramm durchzuführen. Im Ergebnis der durchgeführten Testreihen zu den mechanischen Eigenschaften sowie zu den Eigenschaften der Dauerhaftigkeit steht die vollumfängliche Erfüllung der Norm. Das betrifft die Druckfestigkeit, die Spaltzugfestigkeit, die Haftzugfestigkeit zwischen Kernbeton und Vorsatzbeton sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Tausalz. Die Ergebnisse liegen auf identischem Niveau wie bei konventionellen Betonsteinen, in einigen Bereichen sogar darüber. Den Testbericht können Sie hier lesen.
- Vor den Versuchsreihen wurden zudem viele umfangreiche Versuche im Rinn Entwicklungslabor durchgeführt, das zu den am besten ausgestatteten Betonlaboren in Deutschland zählt.
- Äußerlich, rein optisch gibt es kein erkennbares Unterscheidungsmerkmal am Stein. Die Änderungen liegen in der Zusammenstellung der Inhaltsstoffe des im eingebauten Zustand nicht sichtbaren Kernbeton des Steins. Die gewohnten, vielfältigen Oberflächen und Farben der Rinn Steine bleiben in der zementreduzierten Version natürlich unverändert erhalten.
- RC 25 – zementreduzierte Steine haben einen Recyclinganteil von mindestens 25 %
- 90 % zementreduziert
- verursacht weniger CO2 als herkömmliche Betonsteine
- recycelbar
- 100 % Belastbarkeit
- Geprüft durch die MaterialsPerformance59 GmbH am Institut für Werkstoffe im Bauwesen der TU Darmstadt
- Bei allen Produkten, die wir in der zementreduzierten Version anbieten, gelten die jeweilig ausgezeichneten Rinn Garantien und Qualitätssiegel, z.B. Gleichmäßiges Farbspiel auf jeder Lage (bei color Produkten), Frei von Kalkausblühungen (bei Color Protect Produkten).
- Ja, gemäß Definition ist das verwendete Bindemittel im Beton nicht zwingend Zement. Im zementreduzierten Stein ist der Zement im Kernbeton durch basisch aktivierte, Hüttensand-basierte mineralische Bindemittel ersetzt. Der Stein ist somit ein zementreduzierter Betonstein. Oder man kann auch sagen: ein Betonstein mit zementfreiem Kernbeton.
- Ja, der zementreduzierte Stein hat mindestens 25 % Recyclinganteile. Er trägt deshalb die Kennzeichnung RC 25.
- Ja, der gesamte Stein kann recycelt werden und zu 100 % dem Materialkreislauf von Recycling Betonsteinen wieder zugeführt werden.
- Nein, zementreduzierte Steine werden auf die gleiche Art und Weise verlegt wie konventionelle zementäre Betonsteine.
- Ja, auf die gleiche Art und Weise mit den gleichen Werkzeugen. Es gelten die gleichen Arbeitsschutz Empfehlungen wie beim zementären Betonstein.
- Das Gewicht von zementreduzierten Steinen ist in etwa gleich zu dem von konventionellen Betonsteinen.
- Nein, es gelten die gleichen Schutzmaßnahmen wie bei zementärem Betonstein.
- Nein, die Lagerung sollte analog den Empfehlungen zur Lagerung zementärer Betonsteine erfolgen.


